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Duoabend

Samstag, 12.9.2009

Ensemble RaRo

Freitag, 30.10.2009

Klavierquartett

Samstag, 14.11.2009

Klavierabend

Sonntag, 6.12.2009

Klaviermatinee

Sonntag, 6.12.2009

Klaviermatinee

Beginn: 11.30 Uhr

Der Künstler spielt zugunsten des Kinderhilfswerks "Plan Deutschland".

http://www.plan-deutschland.de/

Programm

Wolfgang Amadeus Mozart
Sonate B-Dur KV 333 AllegroAndante cantabileAllegretto grazioso

Robert Schumann
Sonate Nr.1 fis-moll op.11 Introduzione: Un poco Adagio - Allegro vivaceAriaScherzo e Intermezzo: AllegrissimoFinale: Allegro un poco maestoso  

Presse

Benefizmatinee im Stubenhaus am 06.12.2009 um 11.30 Uhr

mit Werken von Mozart und Schumann

 

Mozarts Klaviersonate B-Dur KV 333, niedergeschrieben im Jahre 1783, weist in ihrem Kopfsatz zahlreiche stilistische Ähnlichkeiten mit den Klavierkompositionen Johann Christian Bachs auf. Als Komponist der Frühklassik hatte der jüngste Sohn des berühmten Thomaskantors einen nicht unerheblichen Einfluss auf den Stil Mozarts. Bereits im April 1764 begegnete der 8-jährige Mozart dem 20 Jahre älteren Bach in London, wo beide erstmals gemeinsam musizierten. Überdies empfahl Leopold Mozart seinem Sohn Bachs Kompositionen ausdrücklich zur Nachahmung. 1778 trafen die beiden Künstler in Paris erneut aufeinander, woraufhin Mozart in einem Brief nach Hause seine Verehrung gegenüber dem geschätzten Vorbild ausdrückte: „…ich liebe ihn (wie sie wohl wissen) von ganzem herzen – und habe hochachtung vor ihm.“ Tatsächlich lässt sich Bachs stilistischer Einfluss von Mozarts ersten Londoner Sinfonien bis in seine reifsten Werke verfolgen.

Das Andante cantabile der B-Dur-Sonate ist wie der Eingangssatz ebenfalls als Sonatenhauptsatz gestaltet und besticht durch seine besonders kühne Harmonik. Das Finalrondo schließlich nimmt mit seinen Forte-Piano-Kontrasten, die an das Alternieren von Tutti und Solo gemahnen, sowie einer kurzen Kadenz Elemente der Gattung Klavierkonzert in sich auf.

 

Schumanns Klaviersonate Nr. 1 in fis-moll (op. 11) aus den Jahren 1832-36 trägt folgende Widmung: „Clara zugeeignet von Florestan und Eusebius“. Während mit der Adressatin der Zueignung Schumanns Angebetete und spätere Ehefrau Clara Wieck gemeint ist, handelt es sich bei Florestan und Eusebius um zwei Phantasiegestalten, die der Musikkritiker Schumann kreierte und augenzwinkernd zu Urhebern seiner Sonate stilisierte. Vorbild für die beiden Charaktere war das ungleiche Zwillingspaar Vult und Walt aus Jean Pauls berühmtem Roman „Flegeljahre“, der Schumann nachhaltig beeindruckte. Als Alter Ego des Kritikers wie des Komponisten treten die beiden fiktiven Gestalten sowohl in der Neuen Zeitschrift für Musik, für die Schumann Rezensionen verfasste, als auch im Zusammenhang mit verschiedenen Kompositionen Schumanns in Erscheinung. Hierbei vertritt Florestan die leidenschaftliche und extrovertierte, Eusebius die in sich gekehrte und kontemplative Seite Schumanns. Entsprechend kontrast- und facettenreich erweist sich die fis-moll-Sonate, die im Kopfsatz außerdem Themen aus den „Quatre Pièces caractéristiques“ op. 5 von Clara Wieck verarbeitet.

 

Mit einer erlesenen Klaviermatinee beschließt der international tätige Konzertpianist und Instrumentalpädagoge Guido Heinke, der ab 2010 den Vorsitz der Stubenhauskonzerte übernehmen wird, die diesjährige Veranstaltungsreihe. Der Künstler spielt zugunsten des Kinderhilfswerks „Plan Deutschland“ (http://www.plan-deutschland.de).

 

Karten können bei zahlreichen regionalen Vorverkaufsstellen, bei Reservix und im Internet erworben werden. Weitere Informationen über die Künstler und das Programm finden Sie unter www.stubenhaus.de

 

(Ingo Müller) 


Guido Heinke

Klavier

Guido Heinke studierte bei Elza Kolodin, Hans Leygraf, Vitaly Margulis und Fany Solter. Er nahm an Meisterkursen mit Vladimir Ashkenazy und György Sebok teil und absolvierte ein Gaststudium als Liedbegleiter von Hanno Müller-Brachmann bei Dietrich Fischer-Dieskau in Berlin. Er ist Preisträger der internationalen Klavierwettbewerbe in Jaén/Spanien und Porto/Portugal. 

Als Solist, Kammermusiker und Liedbegleiter trat er im In-und Ausland u.a. in den Metropolen London, Brüssel, Berlin, Rom und Seoul auf.

Seine Partner in zahlreichen Konzerten waren das Mandelring Quartett, das Ma’alot Quintett, Hanno Müller-Brachmann, Sebastian Noack, Ruth Ziesak, Rainer Kussmaul, Gottfried von der Goltz, Magdalena Rezler, Nicolas Chumachenco, Christoph Henkel und andere.

Der SWR, HR, NDR und DLF produzierten mit ihm zahlreiche Aufnahmen. Seit 1987 unterrichtet er an der Hochschule für Musik Freiburg. 1996 erhielt er eine Gastprofessur in Südkorea; er gab Konzerte als Solist mit dem Seoul National Symphony Orchestra und dem Korean Chamber Ensemble.

Seit dieser Zeit hält er regelmäßig Meisterkurse und sogenannte Lecture Recitals für Studenten an verschiedenen Universitäten in Seoul, Pusan und Taegu.

In 1997 und den Jahren danach gastierte Guido Heinke mehrfach als Solist mit Orchester in Polen, so in Allenstein, Hirschberg, in Bialystok und in Gorzow. Der Dirigent war jeweils Piotr Borkowski.

Im Jahre 2000 gründete er den Markgräfler Musikherbst, der  jeden Herbst in verschiedenen Gemeinden des Markgräflerlandes stattfindet. Namhafte Musiker und Ensembles finden sich zu diesem Anlass zu kammermusikalischer Begegnung zusammen.

 

Seit 2001 erschienen  CD‘s, u.a. mit Solosonaten von Beethoven, Chopin, Schubert und Brahms. 2005 konzertierte er u.a. mit dem Kurpfälzischen Kammerorchester unter Wolfram Christ. 2010 übernahm er die künstlerische Leitung der Stubenhauskonzerte in Staufen.





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Stubenhauskonzerte Staufen e.V.

c/o Guido Heinke

Immentalstr. 7 - 79104 Freiburg i.Br.

Email: kontakt@stubenhaus.de

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