Unsere Konzerte


Unsere Künstler



Sonntag, 29.3.2009

Liederabend

Sonntag, 26.4.2009

Sérénade à Trois

Sonntag, 31.5.2009

Klaviertrio

Sonntag, 28.6.2009

Duoabend

Samstag, 12.9.2009

Ensemble RaRo

Freitag, 30.10.2009

Klavierquartett

Samstag, 14.11.2009

Klavierabend

Sonntag, 6.12.2009

Klaviermatinee

Freitag, 30.10.2009

Klavierquartett

Beginn: 19 Uhr

Das Konzert beginnt nicht wie gewöhnlich um 18 Uhr, sondern wegen des Werktages um 19 Uhr

Programm

Wolfgang Amadeus Mozart
Klavierquartett Es-Dur KV 493AllegroLarghettoAllegretto

Felix Mendelssohn-Bartholdy
Klavierquartett c-moll op. 1Allegro vivaceAdagioPrestoAllegro moderato

Robert Schumann
Klavierquartett EsDur op. 47Sostenuto assai – Allegro ma non troppoScherzo molto vivaceAndante cantabileFinale. Vivace 

Presse

Quartett-Abend im Stubenhaus am 30.10.2009 um 19 Uhr

mit Werken von Mozart, Mendelssohn und Schumann

 

Mozarts Klavierquartett in Es-Dur aus dem Jahre 1786 begründete zusammen mit dem drei Jahre zuvor entstandenen Schwesterwerk, dem Klavierquartett in g-moll, eine neue Gattung, mit deren Hilfe sich kammermusikalische Ideen mit Elementen des Instrumentalkonzerts phantasievoll verbinden ließen. Bereits im Kopfsatz des Es-Dur-Quartetts erprobt Mozart diesen Brückenschlag ausgiebig, indem er dem Pianisten in zahlreichen Passagen ein solistisches Hervortreten gewährt, bevor sich der Klavierpart stets wieder in das kammermusikalische Stimmengeflecht einfügt. Da beide Quartette zahlreiche Schwierigkeiten für Ausführende wie Zuhörer beinhalteten, war die Aufnahme der Werke bei den Zeitgenossen zunächst eher verhalten. Hierin dürfte auch die Ursache dafür zu suchen sein, dass Mozart diese kammermusikalisch höchst reizvolle Gattung schließlich nicht weiter bediente.

 

Mozarts Meisterwerke inspirierten jedoch zahlreiche bedeutende Komponisten, die sich ebenfalls mit großer Könnerschaft und außergewöhnlichem Einfallsreichtum der neuen Gattung annahmen. So verfassten etwa auch Weber, Mendelssohn, Schumann, Brahms, Dvorak, Strauss und Fauré zahlreiche Klavierquartette, die allerdings bis heute im Konzertbetrieb relativ selten zu hören sind. Während Felix Mendelssohn sein erstes von vier Klavierquartetten als 12-jähriger im Jahre 1822 komponierte, schuf Robert Schumann sein op. 47 als reife Künstlerpersönlichkeit im Jahre 1842. Mit der Aufführung von Mozarts Es-Dur-Quartett sowie Mendelssohns op. 1 und Schumanns op. 47 spannen die Interpreten dieses Abends einen Bogen von den Anfängen der Gattung in der Epoche der Klassik bis zu ihrer Blütezeit in der musikalischen Früh- und Hochromantik.

 

Für das sechste Stubenhauskonzert dieser Saison haben sich vier junge Nachwuchskünstler zusammengefunden, die allesamt bereits als Solisten wie als Kammer- und Orchestermusiker erfolgreich in Erscheinung getreten sind. Mit großem Engagement und musikalischem Elan gestalten sie diesen Staufener Konzertabend und bringen drei bedeutende Meisterwerke der Gattung Klavierquartett zu Gehör.

 

Das Konzert beginnt nicht wie gewöhnlich um 18 Uhr, sondern wegen des Werktages um 19 Uhr.

Karten können bei zahlreichen regionalen Vorverkaufsstellen, bei Reservix und im Internet erworben werden. Weitere Informationen über die Künstler und das Programm finden Sie unter www.stubenhaus.de

 

(Ingo Müller) 


Gerhard Vielhaber

Klavier

Gerhard Vielhaber wurde 1982 in Attendorn geboren und bekam mit sechs Jahren seinen ersten Klavierunterricht beim Vater. Bereits 1994 nahm Prof. Karl-Heinz Kämmerling den erst Zwölfjährigen als Privatschüler auf. Bei ihm legte Gerhard Vielhaber 2006 an der Hochschule für Musik und Theater Hannover sein Diplom ab und absolviert seitdem ein Aufbaustudium an der Universität der Künste Berlin bei Prof. Jacques Rouvier.
Neben zahlreichen großen Erfolgen beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ wurde ihm 1997 beim Int. Rundfunk-Wettbewerb „Concertino Praga“ ein 1. Preis verliehen.
Im selben Jahr gründete sich sein BOVIARTrio, das im Jahre 2000 seine erste CD aufnahm. 2002 erhielt das Trio beim Deutschen Musikwettbewerb ein Stipendium und spielte fortan bei bedeutenden Festivals wie den Mecklenburg-Vorpommern-Festspielen oder der Reihe „Next Generation“ des Harenberg-Verlags.
Solistisch folgten weitere Wettbewerbserfolge und Auszeichnungen, so z. B. der Kulturpreis des Kreises Olpe im Jahr 2002. Als Finalist des Deutschen Musikwettbewerbs 2005 in Berlin wurde er in die Künstlerliste des Deutschen Musikrats aufgenommen.
Inzwischen ist Gerhard Vielhaber solistisch und kammermusikalisch bei bedeutenden Festspielen zu Gast. So führte ihn seine Konzerttätigkeit z. B. zu dem Schleswig-Holstein-Musikfestival, zum Rheingau-Festival, nach Südamerika, Japan oder in die Wigmore-Hall in London.
Als Solist konzertierte er  u. a. mit dem Sinfonieorchester des RSB, dem venezolanischen Nationaljugendorchester oder dem Rundfunksinfonieorchester Warschau. Ein großer Erfolg war sein Debüt 2007 beim Nationaltheater Mannheim unter Leitung von Adam Fischer.
Rundfunkaufnahmen entstanden u. a. für den WDR, BR, ORF oder das Fernsehen der Tschechichen Republik.
Im Januar 2008 schreibt die PianoNews über seine kürzlich bei ClassicClips erschienene CD: „Die Einspielung lässt erwartungsvoll in die Zukunft des jungen Pianisten schauen.“

Gerhard Vielhaber ist Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes und wurde lange Zeit von der Jürgen-Ponto-Stiftung sowie der Deutschen Stiftung Musikleben gefördert.



Philipp Bohnen

Violine

Philipp Bohnen, 1983 in Kiel geboren, erhielt seinen ersten Geigenunterricht im Alter von fünf Jahren. Mit neun Jahren kam er zu Professor Vesselin Paraschkevov, der ihn drei Jahre später als Jungstudent an der Folkwang Hochschule Essen annahm. 1999 wechselte er zunächst als Jungstudent zu Professor Stephan Picard an die Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin, wo er 2001 das Vollstudium aufnahm. Seit dem WS 2005/2006 studiert er bei Professor Antje Weithaas.
Im Juli 2006 erhielt er sein Diplom mit der Gesamtnote „Sehr gut“  und befindet sich seitdem im Aufbaustudiengang zum Konzertexamen.
Im Rahmen seines Studiums an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ widmet sich Philipp Bohnen intensiv der Kammermusik. Zu seinen Lehrern zählten Gidon Kremer und Tabea Zimmermann.
In nationalen und internationalen Meisterkursen wie den Holland Music Sessions, dem Internationalen Pablo Casals Festival, der Sommerakademie Bad Leonfelden und der Musikakademie Tibor Varga in Sion erhielt er von 1996 an Unterricht bei den Professoren Wolfgang Marschner, Eduard Schmieder, Viktor Liberman, Herman Krebbers und Igor Ozim.
Seit 1995 tritt Philipp Bohnen regelmäßig als Kammermusiker und Solist auf. So spielte er beim Euriade Podium des Orpheo Festivals in den Niederlanden sowie beim Beethoven Festival in Venezuela und im Sommer 2005 bei den Festspielen Mecklenburg- Vorpommern. Er konzertierte mit Orchestern wie dem Niederrheinischen Kammerorchester, der Hamburger Camerata, dem Haydn Orchester Hamburg und dem Nationalen Jugendorchester Venezuela.  
Beim Bundeswettbewerb Jugend Musiziert war Philipp Bohnen 2001 mit einem 1. Preis in der Solowertung Violine erfolgreich. Im Jahr 2004 erhielt er einen zweiten Preis beim Violinwettbewerb Ibolyka-Gyarfas in Berlin.

Erfahungen als Orchestermusiker sammelte Philipp Bohnen in den Jahren 2000 bis 2002 im Bundesjugendorhester, im Jugendorchester des Bayrischen Rundfunks und im „I Palpiti Chamber Orchestra“ in den USA. Seit 2004 ist er Konzertmeister des Jungen Klangforums Mitte Europa.

Seit der Spielzeit 2006/2007 ist Philipp Bohnen Stipendiat der Orchester-Akademie der Berliner Philharmoniker. Im Rahmen dieser Tätigkeit spielt er regelmäßig bei den Sinfoniekonzerten der Berliner Philharmoniker und bei Kammermusikkonzerten im Kammermusiksaal der Philharmonie. Unterrichtet wird er dort von Christian Stadelmann.

Seit Januar 2008 hat Philipp Bohnen eine feste Stelle bei den Berliner Philharmonikern.

Als Preisträger des Deutschen Musikinstrumentenfonds in der Deutschen Stiftung Musikleben spielt Philipp Bohnen eine Violine von Giovanni Battista Guadagnini, Mailand 1756.



Barbara Buntrock

Viola

Barbara Buntrock geboren am 18.02.1982 in Wuppertal, erhielt ihren ersten Violinunterricht im Alter von 5 Jahren. Seit 1991 war sie Schülerin von Maria Szabados-Racz an der Bergischen Musikschule Wuppertal, bevor sie 2001 ihren ersten Violaunterricht als Jungstudentin an der Musikhochschule Wuppertal bei Werner Dickel erhielt. Seit dem Wintersemester 2002/2003 studiert sie an der Musikhochschule Lübeck bei Prof. Barbara Westphal, wo sie im Juli 2008 ihr Diplom erhielt. Für ein Auslandsstudienjahr war Barbara von September 2005 bis Mai 2006 Studentin an der Juilliard School in New York bei Heidi Castleman.
Zudem besuchte Barbara zahlreiche Meisterkurse wie z.B. die Verbier Festival Academy oder die IMAS (International Music Academy of Switzerland ), bei denen sie mit Musikern wie  u.A. Seiji Ozawa, Nobuko Imai, Gabor Takacz-Nagy, Kim Kashkashian, Lars Anders Tomter, Anner Bylsma oder Bruno Giuranna arbeiten konnte.

Barbara ist erste Preisträgerin des Internationalen Musikwettbewerb Markneukirchen 2007, Preisträgerin des Felix Mendelssohn-Bartholdy Wettbewerb 2008, des Internationalen Musikwettbewerb der ARD München 2004 sowie des Concours de Genève 2005. 2006 wurde Barbara Buntrock beim Deutschen Musikwettbewerb in Bonn mit einem Stipendium des DMW und dem Zonta Musikpreis ausgezeichnet.
Als Solistin trat sie u.A. mit dem Stuttgarter Kammerorchester, dem Sinfonieorchester Wuppertal, den Bergischen Symphonikern, den Bochumer Symphonikern und der Südwestfälischen Philharmonie auf.

Barbara Buntrock ist Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes und der Deutschen Stiftung Musikleben.
Barbara spielt eine Viola erbaut von Antonio Mariani, Pesaro, ca. 1650.



Peter-Philipp Staemmler

Violoncello

Peter-Philipp Staemmler, 1986 in Mühlhausen geboren. Erster Violoncellounterricht mit sechs Jahren. Ab 1996 zunächst Unterricht, 2000-2005 Jungstudent bei Prof. Brunhard Böhme an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar. Seit 2005 Violoncellostudium bei Prof. Troels Svane an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin und seit 2006 Kammermusikstudium an der Universität der Künste Berlin beim Artemis-Quartett. Meisterkurse bei Anner Bylsma und Christoph Richter. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen bei Wettbewerben, u. a. 2. Preis Interpretation Hanns-Eisler-Preis für Komposition und Interpretation zeitgenössischer Musik 2008, 2. Preis Geneva International Music Competition 2008 und zweifacher Sonderpreis beim Cello-Wettbewerb für Neue Musik der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart 2007. Stipendiat des Deutschen Musikwettbewerbs 2007 sowie Aufnahme in die 52. Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler. 2005 Stipendiat der Hans und Eugenia Jütting-Stiftung und 2008 Gerd Bucerius-Förderstipendium der Deutschen Stiftung Musikleben. Konzerte als Solist mit verschiedenen Orchestern aus Deutschland, Polen, Tschechien und der Schweiz. Weitere Solo- und Kammermusikkonzerte im In- und Ausland, u. a. mit Saschko Gawriloff, Priya Mitchell und Hariolf Schlichting. Solo-Cellist im Gustav Mahler Jugendorchester, spielt dort seit 2006 unter Dirigenten wie Claudio Abbado, Sir Colin Davis, Myung-Whun Chung und Philippe Jordan. Seit 2006 Solo-Cellist im Neuen Kammerorchester Bamberg und Mitglied des Armida Quartetts. CD-Produktion als Solist der Rokoko-Variationen von Tschaikowsky mit dem Orchester des Musikgymnasiums Schloss Belvedere Weimar. Als Preisträger des 16. Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds der Deutschen Stiftung Musikleben spielt er ein Instrument von Jean-Baptiste Vuillaume.





Karten bestellen

Online

Normalpreis: 20€
Mitglieder:15€
Schüler/Studenten:10€
(alle Preise inkl. Vorverkaufsgebühren zzgl. Versand)


Tourist Info Staufen

Hauptstraße 53
79219 Staufen
Telefon: 07633/80 536

Ticketservice BZ

Telefon: 0761/496 88 88

Stubenhauskonzerte Staufen e.V.

c/o Guido Heinke

Immentalstr. 7 - 79104 Freiburg i.Br.

Email: kontakt@stubenhaus.de

Vereinsregister Amtsgericht Staufen


Datenschutzerklärung
Impressum

Name

Passwort