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Sonntag, 29.3.2009

Liederabend

Sonntag, 26.4.2009

Sérénade à Trois

Sonntag, 31.5.2009

Klaviertrio

Sonntag, 28.6.2009

Duoabend

Samstag, 12.9.2009

Ensemble RaRo

Freitag, 30.10.2009

Klavierquartett

Samstag, 14.11.2009

Klavierabend

Sonntag, 6.12.2009

Klaviermatinee

Samstag, 12.9.2009

Ensemble RaRo

Beginn: 18 Uhr

Programm

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Klavierquartett in g-mollAllegroAndanteRondo

Richard Strauss (1864-1949)
Klavierquartett c-mollAllegroScherzo Presto - Molto meno mossoAndanteFinale. Vivace

Peteris Vasks (*1946)
Quartett für Violine, Viola, Violoncello und KlavierI.PreludioII.DanzeIII.Canti drammaticiIV.Quasi una passacagliaV.Canto principaleVI.Postludio

Presse

Ensemble-Abend im Stubenhaus am 12. 9. 2009 um 18 Uhr

mit Werken von Mozart, Strauss und Vasks

 

Mozarts Klavierquartett in g-moll (KV 478) aus dem Jahre 1783 stieß beim zeitgenössischen Wiener Publikum zunächst auf eher verhaltenes Interesse. Dabei begründete Mozart mit diesem umfangreichen und anspruchsvollen Werk eine neue Gattung. Doch bereits Mozarts Verleger Franz Anton Hoffmeister stufte das g-moll-Quartett als „zu schwer“ ein. Für den Hausmusikgebrauch adliger und großbürgerlicher Liebhaber war es technisch offenbar zu anspruchsvoll, und auch an die Zuhörer stellte es ungewöhnliche Herausforderungen. Hoffmeister bangte um den Absatz des Werkes und zog den Auftrag für zwei weitere Klavierquartette zurück. Das Es-Dur-Quartett (KV 493) erschien daraufhin bei einem anderen Verleger, während Mozart ein drittes Werk dieser Gattung nicht mehr in Angriff nahm. Heute allerdings erfreut sich das g-moll-Quartett unter Interpreten und Liebhabern Mozartscher Kammermusik größter Beliebtheit. Dies nicht zuletzt wegen seines hohen künstlerischen Anspruchs, der sich unter anderem in der absoluten Gleichrangigkeit aller beteiligten Instrumente manifestiert.

 

„Brahmsschwärmerei“ nannte Richard Strauss rückblickend seine kurze aber intensive Phase, in der er als junger Komponist seinem großen Vorbild Johannes Brahms nacheiferte. Das Klavierquartett op. 13 in c-moll bildet einen Höhepunkt in Strauss’ Jugendwerk und zeugt von seiner Bewunderung für den norddeutschen Komponisten. Diesen lernte er 1884 während seiner Kapellmeisterzeit am Meininger Hof persönlich kennen, bevor er sich nur wenig später nachdrücklich der Musik und Kunstästhetik Richard Wagners zuwandte.

Das Klavierquartett des lettischen Komponisten Peteris Vasks aus den Jahren 2000/2001 vereint eine Reihe traditioneller Satztechniken und Stilmittel mit modernen Elementen und setzt damit auf das Prinzip des Kontrasts. Spätromantisch eingefärbte Harmonien und scharfe Dissonanzen stehen sich ebenso gegenüber wie Solo- und Tuttipassagen oder energetische Ballungszentren und Ruhepunkte. Darüber hinaus bieten auch rhythmische Prägnanz und melodische Klarheit dem Hörer vielfältige Gelegenheit, sich diesem außergewöhnlich sinnlichen Dokument zeitgenössischen Musikschaffens zu nähern.

 

Das Ensemble Raro, das bereits mit dem Komponisten Peteris Vasks zusammenarbeitete und dessen Klavierquartett zur Uraufführung brachte, zeichnet sich durch seine technische Meisterschaft und seine einnehmende Musikalität aus. Die vier jungen Musiker gastieren regelmäßig bei bedeutenden Festivals und arbeiten mit international geschätzten Instrumentalsolisten zusammen.

 

Karten können bei zahlreichen regionalen Vorverkaufsstellen, bei Reservix und im Internet erworben werden. Weitere Informationen über die Künstler und das Programm finden Sie unter www.stubenhaus.de

 

(Ingo Müller) 


Ensemble RaRo

Ensemble

Das Ensemble Raro wurde 2004 von vier herausragenden Musikern gegründet, deren Ziel es ist, außerordentliche kammermusikalische Augenblicke zu kreieren. Um dies möglichst konsequent zu realisieren bevorzugt das Ensemble Raro die Position des "Ensemble en residence", die es in München, Traunstein, Augsburg, Bukarest und Kobe inne hat.

Der Namensvetter des Ensembles, Meister Raro, die phantastische Gestalt aus Robert Schumanns geheimnisvollen Davidsbund, vereint in seiner Persönlichkeit die beiden Charaktere Florestan und Eusebius, die für die innere Zerissenheit des Komponisten stehen. Er zeichnet sich durch einen tiefen Verständnis der Notwendigkeit des Fortschritts in der Musik aus, vor allem durch den Versuch neue, unbegangene Wege zu gehen.
In diesem Sinne sucht das Ensemble Raro stets nach kontrastreichen Programm-Formen, in denen epochenübergreifend, musikalische und literarische Beziehungen hergestellt werden. Die solistischen Fähigkeiten der einzelnen Mitgliedern des Ensemble Raro ermöglichen weitreichende Möglickeiten der Programmgestaltung von Solo bis Quartett.

Das Ensemble Raro hat die englische und deutsche Erstaufführung des Klavierquartetts von Peteris Vasks in London und Traunstein gespielt und ist Ensemble en Résidence beim "Chiemgauer Musikfrühling" in Traunstein, bei der "Mozartiade – Schwäbischer Musiksommer" in Augsburg, bei den "Pèlerinages" in München, beim "SoNoRo" Festival in Bukarest und beim Kobe International Music Festival in Japan.
Besonders gelobt wurde die Aufführung von Kammermusikwerken von Walter Braunfels in der Residenz in München.

Aufgetreten ist das Ensemble Raro bereits an der Seite von Konstantin Lifschitz, Baiba Skride, Adrian Brendel, Daishin Kashimoto, Marlis Petersen, Carolin Widmann u.a. in der Tate Gallery in London, in der Münchener Residenz, im Atheneum in Bukarest und beim St.Gallen Musikfestival.
Zusätzlich zur regelmäßigen Partnerschaft mit dem Bayerischen Rundfunk, wurde das Ensemble Raro durch Auftritte in den Medien bekannt, so bei
TVR und RRM (Rumänien) und NHK (Japan).

Das Ensemble Raro hat in diesem Jahr eine mehrjährige Zusammenarbeit mit den Labels Solo Musica und HUMANITAS ausgemacht. In Juni wird die erste CD, Songs and dances of life, erscheinen. In Herbst wird das Ensemble Raro eine weitere Platte mit Werken von Johannes Brahms und Peteris Vasks veröffentlichen.

 





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(alle Preise inkl. Vorverkaufsgebühren zzgl. Versand)


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