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Sonntag, 29.3.2009

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Sonntag, 28.6.2009

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Freitag, 30.10.2009

Klavierquartett

Samstag, 14.11.2009

Klavierabend

Sonntag, 6.12.2009

Klaviermatinee

Sonntag, 28.6.2009

Duoabend

Beginn: 18 Uhr

Programm

Franz Schubert (1797-1828)
Arpeggione-SonateAllegro moderatoAdagioAllegretto

Robert Schumann (1810-1856)
Adagio und AllegroAdagio. Langsam, mit innigem Ausdruck - attaca -Allegro. Rasch und feurig - Etwas ruhiger - Tempo I - Schneller

Sergei Rachmaninow (1873-1943)
Cellosonate g-mollLento. Allegro moderato. Allegro moltoAllegro scherzandoAndanteAllegro mosso 

Presse

Duo-Abend im Stubenhaus am 28. 6. 2009 um 18 Uhr

mit Werken von Schubert, Schumann und Rachmaninow

 

Eine kuriose Mischung aus Gitarre und Violoncello stellt das 1823 vom Wiener Geigenbauer Johann Georg Stauffer erfundene Arpeggione dar. Es vereint die Bauprinzipien des einstmals populären Zupfinstrumentes mit den Ausdrucksmöglichkeiten und dynamischen Qualitäten eines Streichinstrumentes und diente häufig als Begleitinstrument für Tanzveranstaltungen in Wiens Kaffeehäusern. Wahrscheinlich wäre das sanft klingende, aber leider etwas schwerfällige Instrument längst in Vergessenheit geraten, wenn Franz Schubert 1824 nicht seine berühmte Sonate für Arpeggione und Pianoforte in a-Moll geschrieben und diesem Sonderling der Musikgeschichte damit ein Denkmal gesetzt hätte. Sehnsuchtsvolle Heiterkeit, süße Melancholie und verinnerlichter Überschwang weisen die Komposition als Markstein der musikalischen Frühromantik aus und zeigen überdies, dass Schubert dem Arpeggione weit mehr als die bloße Belustigung des Publikums durch simple Tanzmelodien zutraute. Da sich Stauffers Erfindung im Konzertsaal dennoch nicht durchzusetzen vermochte, wird der Part des kurzlebigen Arpeggione heute meist von einem Violoncello oder einer Bratsche, zuweilen auch von einer Gitarre dargeboten.

 

In seiner zweisätzigen Komposition Adagio und Allegro op. 70 in As-Dur für Horn und Klavier erprobte Robert Schumann die neuen spieltechnischen Möglichkeiten des kürzlich entwickelten Ventilhorns. Der Hornpart bot damals wie heute beträchtliche Schwierigkeiten, sodass die Uraufführung der 1849 entstandenen Komposition zunächst auf der Violine erfolgte. Am bekanntesten wurde Schumanns Werk der musikalischen Hochromantik jedoch in der Fassung für Cello und Klavier. Mit Sergej Rachmaninows Cello-Sonate in g-Moll op. 19 aus dem Jahre 1901 rundet eine Komposition der Spätromantik den Duo-Abend im Stubenhaus ab. Die Melodik dieses Werkes erinnert an Schumanns Idiomatik, die kunstvolle Verflechtung der Stimmen an Brahms. Und wenngleich das Cello klanglich meist dominiert, so steht der virtuose Klavierpart dieser Sonate in seinem außerordentlichen Schwierigkeitsgrad den Klavierkonzerten Rachmaninows in nichts nach.

 

Bereits zum dritten Mal gastiert der international renommierte Cellist Christoph Henkel, Professor der Freiburger Hochschule im Staufener Stubenhaus. Am Klavier wird der Pianist Christian A. Pohl zu erleben sein.

 

Karten können bei zahlreichen regionalen Vorverkaufsstellen, bei Reservix und im Internet erworben werden. Weitere Informationen über die Künstler und das Programm finden Sie unter www.stubenhaus.de.

 

 (Ingo Müller) 

 


Christoph Henkel

Violoncello

Christoph Henkel, der bald nach seinen ersten Konzertauftritten unter Kennern als Geheimtipp galt, genießt weite internationale Anerkennung und gehört zu den besten Cellisten nicht nur seiner Generation.
Er spielte in  den großen Konzertsälen der Welt von New York bis Paris von Tokio bis London, in der Berliner Philharmonie, im Concertgebouw Amsterdam, in Londons Wigmore Hall, im Münchner Herkulessaal und in Neapels Teatro San Carlo, wo er große Erfolge  feierte. Als Solist musizierte Christoph Henkel mit den Berliner Philharmonikern, den Radio-Symphonieorchestern von Berlin, Hamburg, Frankfurt, Hannover u.a. unter Dirigenten wie Erich Leinsdorf, Vaclav Neumann und Eliahu Inbal. Als Kammermusiker hatte er bedeutende Partner wie Accardo, Brainin, Chumachenco, Firkusny, Gingold, Giuranna, Hoelscher, Kussmaul, Robert Levin, Magaloff, Perlemuter, Pludermacher, Poulet, Primrose, Carl Seemann, Joseph Silverstein ...
Seit 1973 ist Christoph Henkel Professor an der Freiburger Musikhochschule und gibt regelmäßig Meisterkurse in Barcelona, Les Arcs, Flaine, Courchevel, Kusatsu (Japan), Seoul, Sarasota (Florida), Uppsala, Portogruaro, Prades.



Christian A. Pohl

Klavier

studierte über 6 Jahre bei Prof. Felix Gottlieb an der Musikhochschule Freiburg. Vor seinem Studium bildete ihn der Stuttgarter Konzertpianist Markus Stange aus. Eine rege solistische und kammermusikalische Konzerttätigkeit begleitete ihn sowohl vor, als auch während seines Studiums. 2001 schloss er seine Studien ab und erhielt 2004 ein Stipendium der Lausanne Music Academy. Meisterkurse bei Vitaly Margulis, Seymour Bernstein und Bruno Canino rundeten seine Ausbildung ab.

2002-2009 lehrte Christian A. Pohl das Fach Klavier an den Musikhochschulen Freiburg und Stuttgart. Neben seinem künstlerischen und pädagogischen Wirken ist er als Autor tätig. Fachdidaktische Publikationen erschienen bei Hudson River Press/New York und Breitkopf&Härtel/Wiesbaden.
Christian A. Pohl konzertiert sowohl kammermusikalisch als auch solistisch. Konzerte und Meisterkurse führten ihn nach Frankreich, Spanien, Tschechien, Ägypten, Japan, China und in die Schweiz. 

2009 folgte er einem Ruf als Professor für Klavier und Klaviermethodik an die Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" in Leipzig. 

 





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