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Sonntag, 29.3.2009

Liederabend

Sonntag, 26.4.2009

Sérénade à Trois

Sonntag, 31.5.2009

Klaviertrio

Sonntag, 28.6.2009

Duoabend

Samstag, 12.9.2009

Ensemble RaRo

Freitag, 30.10.2009

Klavierquartett

Samstag, 14.11.2009

Klavierabend

Sonntag, 6.12.2009

Klaviermatinee

Sonntag, 31.5.2009

Klaviertrio

Beginn: 18 Uhr

Programm

Franz-Josef Haydn (1732-1809)
Klaviertrio in G Dur, Hob. XV: 29AndantePoco AdagioFinale. Rondo all'Ongerese: Presto

Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Klaviertrio in B Dur, Op. 97 "Erzherzog-Trio"Allegro moderatoScherzo (Allegro)Andante cantabile ma pèro con moto. Poco pio adagioAllegro moderato - Presto

Felix Mendelssohn (1809-1847)
Klaviertrio Nr. 2 in C Moll, Op. 66Allegro Energico e FuocoAndante EspressivoScherzo. Molto Allegro Quasi PrestoFinale. Allegro Appassionato 

Presse

 Trio-Abend im Stubenhaus am 31. 5. 2009 um 18 Uhr

mit Werken von Haydn, Beethoven und Mendelssohn 

 

Als Ludwig van Beethoven 1811 sein Klaviertrio op. 97 in B-Dur komponierte, war sein Leben bereits vom unaufhaltsam fortschreitenden Verlust seines Gehörs überschattet. Annähernd taub brachte er seine Komposition im Jahre 1814 noch selbst als Pianist in Wien zur Uraufführung, bevor er sich wenig später schließlich endgültig vom Konzertpodium verabschiedete. Seine letzte vollendete Trio-Komposition widmete Beethoven dem Bruder des österreichischen Kaisers, Erzherzog Rudolph, der den Komponisten seit geraumer Zeit mit einem festen Gehalt bedachte und ihm so seine künstlerische Unabhängigkeit ermöglichte.

Das Erzherzog-Trio aus Beethovens mittlerer Schaffensphase weist dem Klavierpart mehrfach besonders weitgriffige Lagen zu, während den beiden Streichern häufig die Mittelstimmen anvertraut sind. Neben dieser Präferenz für den Klavierpart tragen auch die zahlreichen Streicherpizzicati sowie die Bevorzugung des dunkleren Registers der Violine zum charakteristischen Klangbild des Erzherzog-Trios bei. Bemerkenswert ist außerdem die organische Beziehung zwischen nahezu sämtlichen musikalischen Themen des gesamten Werkes.

 

Wie Beethoven wirkte auch Felix Mendelssohn bei der Uraufführung seines 1845 entstandenen Klaviertrios op. 66 selbst als Pianist mit. Es ist dem hervorragenden Geigenvirtuosen Louis Spohr gewidmet und zeichnet sich durch seinen technisch besonders anspruchsvollen Violinpart aus. Im Kopfsatz schlägt Mendelssohn zunächst einen Tonfall düsterer Nervosität an. Nach einem expressiven Andante und einem leichtfüßigen Scherzo greift der Schlusssatz schließlich den Choral „Vor Deinen Thron tret ich hiermit“ auf und verweist auf Mendelssohns typisches Bestreben, Neuerung und Tradition zu vereinen.

 

Von den 45 Klaviertrios, die Joseph Haydn schuf, erhielt sein Trio in G-Dur aufgrund seines temperamentvollen und melodisch besonders eingängigen Schlussrondos den Beinamen Zigeunertrio. Entstanden auf einer seiner England-Reisen der 1790-er Jahre steht es in unmittelbarer Nähe zu seinen Londoner Sinfonien, die ebenfalls strenge musikalische Struktur mit folkloristischen Elementen verbinden und Haydns Kompositionsstil populär machten.

 

Phillip Roy (Violine), David Delacroix (Violoncello) und Connie Shih (Klavier) konzertieren vielfach als Solisten und sind zudem international geschätzte Kammermusikpartner. Sie interpretieren diese bedeutenden Kompositionen der Gattung Klaviertrio auf höchstem Niveau und mit außergewöhnlicher Reife.

 

Karten können bei zahlreichen regionalen Vorverkaufsstellen, bei Reservix und im Internet erworben werden. Weitere Informationen über die Künstler und das Programm finden Sie unter www.stubenhaus.de.

 

 (Ingo Müller) 

 

 


Phillip Roy

Violine

Bereits mit vier Jahren Violinunterricht an der Vancouver Academy of Music. Im Laufe der Zeit zahlreiche Preise bei regionalen und nationalen Wettbewerben, sowohl als Solist als auch mit Kammermusik-Ensembles.
Von 1994-1998 Studium bei Victor Danchenko am Curtis Institute of Music in Philadelphia. Während seines Studiums Konzertmeister des Haddonfield Symphony Orchestra, New Jersey. Aufbaustudium an der Johannes Gutenberg Universität in Mainz bei Denes Zsigmondy, Abschluss der Ausbildung bei Rainer Kussmaul an der Staatlichen Hochschule für Musik in Freiburg.
Stipendiat des Canada Council for the Arts und der Villa Musica Mainz (Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz).
Solistische und kammermusikalische Auftritte bei zahlreichen Festivals auf der ganzen Welt, so z.B. beim Ravinia Festival in Chicago, dem International Musicians Seminar, Prussia Cove (England), dabei zahlreiche Fernseh- und Rundfunkauftritte.

Seit 2004 ist er 2. Konzertmeister des SWR Sinfonieorchesters.



David Delacroix

Violoncello

 David Delacroix wurde in Bordeaux geboren und lernte in seiner Jugend bei Etienne Péclard, bevor er sein Studium am Conservatoire Paris in der Klasse von Jean-Marie Gamard und Pierre-Laurent Aimard begann. Als Teilnehmer des Manchester Cello-Festivals und des Steans Institute for Young Artists beim Ravinia Festival besuchte er Meisterkurse bei Gary Hoffman, Boris Pergamenschikow und Janos Starker.

Er war Solocellist des European Union Youth Orchestra und des Orchestre des Concerts Lamoureux. Zwei Jahre lang besuchte er die Karajan-Akademie in Berlin. Seitdem konzertiert er weltweit unter anderem mit den 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker, sowie den Berliner und den Wiener Philharmonikern.

Seit 2007 ist er Solocellist des Basler Sinfonieorchesters.



Connie Shih

Klavier

Die kanadische Pianistin Connie Shih genießt den Ruf, eines der herausragendsten jungen Klaviertalente ihres Landes zu sein.
Im Alter von neun Jahren gab sie ihr Orchesterdebüt mit Mendelssohns 1. Klavierkonzert, gemeinsam mit dem Seattle Symphony Orchestra. Mit zwölf Jahren wurde sie jüngste Schülerin von Gyorgy Sebok, später setzte sie Studien am Curtis Institute in Philadelphia bei Claude Frank und Fou Ts’ong in London fort.
Als Solistin gab sie bereits zahlreiche Gastspiele mit Orchestern in Kanada, den USA und Europa und spielte viele Solo-Recitals in Kanada, den USA, Island, England, Spanien, Italien,  Deutschland, und China. In kammermusikalischer Besetzung trat sie mit mehrere von den bedeutesten MusikerInnen der Welt auf, u.a. Isabelle Faust, Alban Gerhardt, Susan Gritton,
Lawrence Power, und Tabea Zimmermann. Zudem tritt sie regelmäßig mit dem britischen Cellist Steven Isserlis auf. Der Wigmore Hall, der Carnegie Hall, Bath Music Festival, Aldeburgh Festival und Kronberg Festival gehören zu eine Liste von viele wichtige Orte, wo sie aufgetreten hat..
In der Saison 2009 tritt sie in Deutschland, Kanada, Japan, USA, und Großbritannien auf, und nimmt sie eine CD für Naxos auf. Viele ihrer Konzerte wurden in Rundfunk und Fernsehen u.a. BBC TV und Radio 3, CBC, NDR, und WDR übertragen. Sie unterrichtet beim Musikfestival Casalmaggiore, Italien.





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c/o Guido Heinke

Immentalstr. 7 - 79104 Freiburg i.Br.

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