Unsere Konzerte


Unsere Künstler



Sonntag, 29.3.2009

Liederabend

Sonntag, 26.4.2009

Sérénade à Trois

Sonntag, 31.5.2009

Klaviertrio

Sonntag, 28.6.2009

Duoabend

Samstag, 12.9.2009

Ensemble RaRo

Freitag, 30.10.2009

Klavierquartett

Samstag, 14.11.2009

Klavierabend

Sonntag, 6.12.2009

Klaviermatinee

Sonntag, 26.4.2009

Sérénade à Trois

Beginn: 18 Uhr

Programm

Francesco Molino (1775- 1847)
Trio op.4 Nr.1 in G-Dur  für Flöte, Viola und GitarreAllegro ModeratoRomanze  AndanteRondeau Allegretto

Caspar Joseph  Mertz  (1806-1856)
Unruhe-  Tarantelle  für Gitarre solo

Francesco Molino (1775 – 1847)
Nocturne op. 37 in a-moll für  Violine und Gitarre

Joseph Kreutzer (1778 – 1832)
Trio op.9 Nr. 3 in D-Dur für Flöte, Violine und GitarreAllegroAndanteRondoPause

Francesco Molino (1775 – 1847)
Nocturne op. 38 in D-Dur für  Flöte und Gitarre

Wenzèslaw Matiegka (1773 – 1830)
aus : Notturno op.21 in G-Dur für Flöte,Viola und GitarreAllegro moderatoLento e pateticoStändchen:Mädchen , o schlummre noch nicht! (Thema und Variationen) 

Presse

Sérénade à Trois im Stubenhaus am 26. 4. 2009 um 18 Uhr

mit musikalischen Raritäten für Gitarre, Violine und Flöte

 

Dem kammermusikalischen Repertoire der Gitarre widmet sich eine erlesene Sérénade à Trois im Stubenhaus. Im Zentrum steht der Florentiner Komponist, Geiger und Gitarrist Francesco Molino (1775-1847). Nach einer Karriere als Orchesterviolinist in seinem Heimatland Italien übersiedelte Molino um 1820 nach Paris, das neben Wien eines der maßgeblichen Zentren klassischer Gitarrenmusik bildete. Dort wirkte Molino bis zu seinem Tode erfolgreich als Komponist und Gitarrenpädagoge. Trotz eines fortschreitenden Verfalls des allgemeinen Interesses an der Gitarre bereicherte er deren Repertoire um eine Reihe ansprechender Werke, die im heutigen Konzertbetrieb allerdings nur noch relativ selten zu hören sind. Molinos Schaffen umfasst mehr als 60 Kompositionen für Gitarre sowie ein bedeutsames methodisches Lehrwerk, das sich mit der Praxis des Gitarrenspiels auseinandersetzt. Neben zwei seiner Nocturnes für Violine bzw. Flöte und Gitarre sowie dem Trio op. 4 Nr. 1 erklingt im Stubenhaus auch Kammermusik aus der Feder einiger Zeitgenossen Molinos, die ebenfalls für das einstmals populäre Saiteninstrument schrieben.

Das Notturno op. 21 des Böhmischen Gitarristen Wenzèslaw Matiegka (1773-1830) erregte in den 1920-er Jahren besonderes Aufsehen, da es als Quartettfassung fälschlicherweise Franz Schubert zugeschrieben wurde, der dem Triosatz jedoch lediglich eine Cellostimme hinzugefügt hatte. Daneben erklingen Werke von Caspar Joseph Mertz (1806-1856) und Joseph Kreutzer (1778-1832), deren kammermusikalisches Schaffen für die Gitarre sich ebenfalls vor dem Hintergrund eines allmählichen Niedergangs des öffentlichen Interesses an der Gitarre ereignete.

 

Mit Sonja Prunnbauer (Gitarre), Petra Müllejans (Violine) und Karl Kaiser (Flöte) finden sich drei renommierte Künstler im Stubenhaus ein, deren instrumentale Meisterschaft und künstlerische Vielseitigkeit durch zahlreiche Tonträger und eine rege internationale Konzerttätigkeit dokumentiert ist. Das hochkarätige Ensemble lässt jene aus dem Konzertsaal weitgehend entschwundene filigrane Klangwelt aus der sich neigenden Blütezeit des klassischen Gitarrenspiels in aufregender Weise wieder lebendig werden.

 

Karten können bei zahlreichen regionalen Vorverkaufsstellen, bei Reservix und im Internet erworben werden. Weitere Informationen über die Künstler und das Programm finden Sie unter www.stubenhaus.de.

 

(Ingo Müller) 


Petra Müllejans

Violine

Spontaneität und Emotionalität sind für die Geigerin Petra Müllejans untrennbare Bestandteile einer historisch informierten Aufführungspraxis, die es sich zum Ziel gesetzt hat, Musik vergangener Jahrhunderte ansprechend und vor allem lebendig zu vermitteln. Im Freiburger Barockorchester, an dessen Aufbau sie maßgeblich beteiligt war, ist Petra Müllejans als musikalische Leiterin, Konzertmeisterin, Solistin und Kammermusikerin tätig.

 

Sie studierte in Düsseldorf, New York und Freiburg, wo sie ihre künstlerische Abschlussprüfung und das Solistenexamen bei Rainer Kussmaul ablegte. Schon früh faszinierte sie der Klang der Barockvioline. Folgerichtig nahm sie daher Unterricht bei Helga Thoene in Düsseldorf und bei Nikolaus Harnoncourt in Salzburg. Einen Schwerpunkt ihrer Arbeit bildet solistisch besetzte Kammermusik des 17. und 18. Jahrhunderts, die sie mit dem Freiburger BarockConsort und dem Ensemble The Age of Passions zur Aufführung bringt.

Im Rahmen international renommierter Festivals tritt Petra Müllejans auch regelmäßig als Solistin auf, wie beispielsweise im Juni 2007 beim Boston Early Music Festival, wo sie zusammen mit dem südafrikanischen Pianisten Kristian Bezuidenhout ein Recital mit Violinsonaten von W.A. Mozart spielte.

Unter ihrer künstlerischen Leitung erschien mit dem FBO zuletzt eine CD mit Bläserkonzerten von Mozart, die die Kritik als „ein Sommervergnügen auf hohem Niveau“ und als ein „Plädoyer für historische Instrumente, das überzeugender nicht ausfallen könnte“ bezeichnete (DER SPIEGEL, Juli 2007).

 

Petra Müllejans unterrichtet als Professorin für Barockvioline an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main.

 



Karl Kaiser

Flöte

An den Hochschulen in Köln und Münster studierte er Quer- und Traversflöte sowie Musikwissenschaft. Parallel dazu studierte Karl Kaiser außerdem mit Abschluss Theologie und Philosophie an den Universitäten in Bonn und Köln, entschied sich dann aber für den Beruf des Musikers. Neben seiner Mitgliedschaft im Ensemble Camerata Köln ist Karl Kaiser Mitglied und Flötist beim Freiburger Barockorchester und bei La Stagione Frankfurt. Außerdem verbinden ihn Jahre der Zusammenarbeit mit dem Ensemble Musica Antiqua Köln, dem Reicha’schen Quintett und mit Musica Alta Ripa. Mit diesem Ensemble nahm er 1999 das gesamte Werk mit Flöte von Johann Sebastian Bach auf. 2002 spielte er mit dem Freiburger Barockorchester als erster das in Kiew wiedergefundene Concerto per il Flauto traverso in D ein, 2003 mit Mitgliedern des Freiburger BarockConsorts Telemanns Pariser Quartette. Karl Kaiser hat eine Professur an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt und unterrichtet an der Musikhochschule in Freiburg.

 



Sonja Prunnbauer

Gitarre

 

Die in Hamburg geborene Gitarristin Sonja Prunnbauer erhielt ihren ersten Gitarrenunterricht bei Eike Funck in Hamburg und studierte dann bei Karl Scheit in Wien. Start ihrer Solokarriere war der Wettbewerb "Konzerte Junger Künstler", aus dem sie 1974 als Preisträgerin hervorging; anschließend wurde sie zu zahlreichen Konzerten als Solistin verpflichtet. In dieser Zeit erhielt sie auch einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg.     
Seit 1980 lehrt Sonja Prunnbauer als Professorin für klassische Gitarre an der Staatlichen Hochschule für Musik in Freiburg. Ihre Konzerttätigkeit führte sie sowohl als Solistin wie auch im Ensemble durch die ganze Welt. Sie leitet Seminare im In- und Ausland und wird als Jurorin zu internationalen Gitarre-Wettbewerben eingeladen. Neben Rundfunk- und Fernsehproduktionen erschienen eine Reihe von CD-Produktionen im Bereich der Solo- und Kammermusik mit verschiedenen Ensembles und Orchestern. (u. a. mit Robert Hill, Rainer Kußmaul, Consortium Classicum). Einen besonderen Akzent setzt Sonja Prunnbauer in ihren Konzerten durch ihre Liebe zur Kammermusik. Sie tritt besonders gern in Duo- und Trio- Besetzungen auf, die die Gitarre klanglich voll zur Geltung bringen, wie zum Beispiel Kombinationen mit Violine, Flöte, Gitarre, Violoncello oder Hammerklavier. Besonders reizvoll ist auch die Auswahl der Instrumente, die Sonja Prunnbauer in ihren Solo- und Kammermusikkonzerten spielt: die Musik des 19. Jahrhunderts interpretiert sie auf original historischen Instrumenten oder Kopien der damaligen Meister, die Musik des 20. Jahrhunderts auf einem sonor klingenden Instrument unserer Zeit.

 





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