24. 3. 2019

Liederabend

Programm

Edvard Grieg (1843-1907)
Haugtussa. Sang-cyklus af Arne Garborgs Fortælling op. 67

Robert Schumann (1810-1856)
Liederkreis nach Gedichten von Joseph von Eichendorff op. 39



Künstler

Ania Vegry

Ania Vegry ist Mitglied des Solistenensembles der Staatsoper Hannover, wo sie bereits in etlichen Hauptrollen brillierte. So wurde sie beispielsweise für ihre herausragende Leistung als Susanna in der Neuproduktion von Mozarts "Le Nozze di Figaro" bereits 2009 als Nachwuchssängerin des Jahres nominiert. Neben zahlreichen Partien des Mozartfachs (darunter Ilia, Blondchen oder Pamina) war Ania Vegry auch bereits in Rollen wie Sophie (Rosenkavalier), Gilda (Rigoletto), Musetta (La Bohème), Gretel (Hänsel und Gretel) oder Nanetta (Falstaff) zu erleben. Doch auch fernab der Opernbühne weiß die junge Sängerin das Konzertpublikum für sich einzunehmen. Regelmäßig gibt sie Liederabende und tritt mit namhaften Orchestern und Ensembles wie dem SWR Sinfonieorchester, der NDR-Radiophilharmonie, dem Orchestre de la Suisse Romande oder dem Arte Ensemble auf und arbeitete mit namhaften Dirigenten und Künstlern wie Maxim Vengerov, Christopher Hogwood, Helmuth Rilling, Rudolf Buchbinder, Tabea Zimmermann, Kit Armstrong, Sharon Kam, Annette Dasch oder Lucio Gallo zusammen. Als Kind einer Musikerfamilie in London geboren, erhielt Ania Vegry bereits in jungen Jahren Violin- und Klavierunterricht. Ihren ersten Gesangsunterricht erhielt sie im renommierten Mädchenchor Hannover bei Gudrun Schröfel. Bereits mit siebzehn Jahren debütierte an der Staatsoper Hannover als Erster Knabe in Mozarts "Zauberflöte". Ihr Gesangsstudium absolvierte die Sopranistin an der Hochschule für Musik und Theater Hannover bei Christiane Iven und bei Charlotte Lehmann, sowie bei Teresa Berganza in Madrid. Zudem besuchte sie die Liedklassen von Jan Philip Schulze und Justus Zeyen. Meisterkurse bei Klesie Kelly, Grace Bumbry, Ingrid Figur und Aribert Reimann rundeten ihre Ausbildung ab. Sie ist Preisträgerin zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe: des Bundeswettbewerbs Gesang Berlin (2008), des Deutschen Musikwettbewerbs (2007), des Preises des Deutschen Bühnenvereins für den besten Vortrag einer zeitgenössischen Komposition (2008), des ZONTA-Musikpreises (2007) sowie Gewinnerin des Concours de Chant Geneve (2011) und des Paula-Salomon-Lindbergh-Wettbewerbs (2005). Zudem war sie Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes, der Yehudi-Menuhin-Stiftung "Live Music Now" und des Richard-Wagner-Verbandes. 2010 wurde ihr für ihre herausragenden künstlerischen Leistungen der Praetorius Förderpreis des Landes Niedersachsen verliehen. In jüngerer Zeit debütierte Ania Vegry an Bühnen wie der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf, der Hamburger Staatsoper, der Alten Oper Frankfurt, dem Konzerthaus Berlin sowie der Berliner Philharmonie. Darüber hinaus ist sie in der laufenden Spielzeit erneut als Susanna (Le Nozze di Figaro), Oscar (Un Ballo in Mascera), Adele (Die Fledermaus) und Sophie (Werther) an der Staatsoper Hannover zu erleben.

Guido Heinke

Guido Heinke studierte bei Elza Kolodin, Hans Leygraf, Vitaly Margulis und Fany Solter. Er nahm an Meisterkursen mit Vladimir Ashkenazy und György Sebok teil und absolvierte ein Gaststudium als Liedbegleiter von Hanno Müller-Brachmann bei Dietrich Fischer-Dieskau in Berlin. Er ist Preisträger der internationalen Klavierwettbewerbe in Jaén/Spanien und Porto/Portugal. 
Als Solist, Kammermusiker und Liedbegleiter trat er im In-und Ausland u.a. in den Metropolen London, Brüssel, Berlin, Rom und Seoul auf.
Seine Partner in zahlreichen Konzerten waren das Mandelring Quartett, das Ma'alot Quintett, Hanno Müller-Brachmann, Sebastian Noack, Ruth Ziesak, Rainer Kussmaul, Gottfried von der Goltz, Magdalena Rezler, Nicolas Chumachenco, Christoph Henkel und andere.
Der SWR, HR, NDR und DLF produzierten mit ihm zahlreiche Aufnahmen. Seit 1987 unterrichtet er an der Hochschule für Musik Freiburg. 1996 erhielt er eine Gastprofessur in Südkorea; er gab Konzerte als Solist mit dem Seoul National Symphony Orchestra und dem Korean Chamber Ensemble.
Seit dieser Zeit hält er regelmäßig Meisterkurse und sogenannte Lecture Recitals für Studenten an verschiedenen Universitäten in Seoul, Pusan und Taegu.
In 1997 und den Jahren danach gastierte Guido Heinke mehrfach als Solist mit Orchester in Polen, so in Allenstein, Hirschberg, in Bialystok und in Gorzow. Der Dirigent war jeweils Piotr Borkowski.
Im Jahre 2000 gründete er den Markgräfler Musikherbst, der jeden Herbst in verschiedenen Gemeinden des Markgräflerlandes stattfindet. Namhafte Musiker und Ensembles finden sich zu diesem Anlass zu kammermusikalischer Begegnung zusammen.
Seit 2001 erschienen  CD's, u.a. mit Solosonaten von Beethoven, Chopin, Schubert und Brahms. 2005 konzertierte er u.a. mit dem Kurpfälzischen Kammerorchester unter Wolfram Christ. 2010 übernahm er die künstlerische Leitung der Stubenhauskonzerte in Staufen.

Karten

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(alle Preise inkl. Vorverkaufsgebühren zzgl. Versand)


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